Chronik


im Juni- 1955/56 bis 2019

 

 – November 1955/ Januar 1956

Als letzter Bauabschnitt des Johannes-Gemeindehauses wurde der Kindergarten eröffnet. Auffällig war die Gebäudeform. Die drei Gruppenräume bilden eine Blüte, das Rondell den Blütenkern, in dem Blütenstiel befinden sich die Toiletten und Nassräume sowie das heutige Büro. Von seiner ersten Stunde an erhielt unser Evangelischer Kindergarten, zusammen mit dem Gemeindehaus, den Namen Johannes.
Obwohl das Gemeindehaus, die Küsterwohnung und der Kindergarten ein Gebäude sind, befindet sich der Kindergarten und die Küsterwohnung an der Dorfstrasse 14 und das Gemeindehaus an der Wilhelm-Löbbe Allee 37.
Neben dem Ritter St. Georg wurde Johannes der Täufer als Mitpatron der Lüner Kirche angesehen, zumal dieser als Tochterkirche von Brechten betrachtet wurde, wo Johannes der Täufer Kirchenpatron war. Johannes erscheint auf den Außentafeln unseres Altares in der Stadtkirche und auch im Kirchensiegel.
Dieser Tatbestand führte zur Namensgebung.
Pro Gruppe wurden 30 und mehr Kinder aufgenommen. Obwohl die Aufnahmezahl der Kinder hoch war, wurde der Bedarf lange nicht gedeckt. Es entstand eine lange Warteliste. Frau Ruth Wolf leitete den Kindergarten

 

 – 1963

Frau Rosel Esse wurde Leiterin des Kindergartens. Ihre Mitarbeiterinnen waren zwei Kinderpflegerinnen und eine Kindergartenhelferin.

 

 – 1969

Die Fachschule für Sozialpädagogik wird eröffnet. Es beginnt eine enge Zusammenarbeit mit der Schule, die bis heute Bestand hat.
Hier im Kindergarten werden auch heute noch Auszubildende des Berufskollegs aufgenommen.

 

 – 1972

Das Kindergartengesetz tritt in Kraft. Dadurch wird die Gruppenstärke auf 25 Kinder festgesetzt. Die Anzahl der Fachkräfte und Zweitkräfte wird dem vorgeschriebenen Stellenplan angeglichen.

 

 – 1980

Pfarrer Schulte übernimmt die Pfarrstelle im Johannes-Bezirk. Die Zusammenarbeit mit dem Kindergarten wird intensiviert. Gemeinsam werden Familiengottesdienste geplant und durchgeführt. Frau Esse geht in den Ruhestand. Die Leitung übernimmt Frau Jutta Marx. Der Kindergarten bekommt neues Mobiliar.
Trotz schwieriger Finanzlage wird der Kindergarten teilweise renoviert. Eltern helfen dabei kräftig mit.

 

 – 1983

Die Außenspielgeräte des Kindergartens werden erneuert. Die gespannte Finanzlage der Stadt und Kirche wird deutlich spürbar.
Viele notwendige Renovierungen werden zurückgestellt.

 

 – 1984

Der Kindergarten bemüht sich um die Integration eines behinderten Kindes in den Kindergarten. Aus diesem Grund kann eine zusätzliche ABM-Kraft eingestellt werden. Diese Maßnahme hatte „Vorreiterfunktion“ für den heutigen Stellenpool bei den Vereinigten Kirchenkreisen in Dortmund und Lünen.

 

 – 1990

Das Außengelände des Kindergartens wird verändert. Ein Erdhügel mit Rutsche u.a. entsteht.
Frau Marx wechselt in eine andere Einrichtung. Jens Hoppe übernimmt die Leitung des Kindergartens.
Pfarrer Klink übernimmt die Pfarrstelle im Johannes-Bezirk.
Die aus den vergangenen Jahren zurückgestellten Renovierungen, Sanierungen und Neuanschaffungen werden nach und nach durchgeführt.
Erweiterungen der Spielangebote im Außenbereich finden statt.

 

 – 1992

Die drei Gruppen bekommen Spielebenen, die von Herrn Hoppe, den Mitarbeitern und Eltern selbst gebaut werden. Es sind in Lüner und Dortmunder Kindergärten die ersten Spielebenen, die gebaut wurden. Heute hat fast jeder Kindergarten in seinen Gruppen solche Ebenen.
Die Waschräume werden umgebaut, der Hühnerstall entsteht,
Verlegung des alten Büros in den hinteren Flurbereich, Erweiterung der Küche und deren Neuanschaffung, Duscheneinbau, Schwingschaukel u.a.

 

 – 1995

Das Ballbad wurde angeschafft.

 

 – 1996

Durch die Mitarbeit vieler Kindergarteneltern bekommen die Kinder einen neuen, durch Palisaden eingefassten Sandkasten.

 

 – 1998

Im Außengelände legen die Mitarbeiter ein Steinfeuchtbiotop für die Kinder an.
Das Kindergartenteam bereitet konzeptionell die Erweiterung um eine vierte Kindergartengruppe vor.

 

 – 2000

Die vierte Kindergartengruppe wird in den umgebauten Räumen des Gemeindehauses eröffnet. Der Kirchsaal wird unter der Woche als Turn- und Bewegungsraum für die Kindergartenkinder umgestaltet.

 

 – 2001

Im Außengelände wird die große Wellenrutsche eingebaut. Durch den Förderverein, einen Teil des Erlöses unseres ökumenischen Straßenfestes und aus dem Kindergartenhaushaltsetat kann dieses Spielangebot finanziert werden. Durch ein Kiesbett am unteren Rutschenrand kann die Rutsche auch als Wasserrutsche genutzt werden.
Die drei Gruppenräume im Kindergarten erhalten einen neuen Fußbodenbelag aus Kautschuk.

 

 – 2002

Seit dem 1. Januar findet nun auch die Betreuung über Mittag statt.
Im Flur werden neue Garderoben eingebaut. Jedes Kind hat nun ein eigenes verschließbares Fach.

 

 – 2003

Der Eingangsbereich des Kindergartens wird erneuert. Ein behindertengerechter und barrierefreier Aufgang wird geschaffen.
Der Gartenbereich wird durch eine Grillhütte und ein Materialhäuschen aufgewertet.
Das Dach wird komplett erneuert und mit Isolierungen ergänzt.
Am 1.9. ändern sich die Öffnungszeiten auf Grund einer Elternbefragung. Die Blocköffnungszeit wird eingeführt.
7.00 Uhr – 14.00 Uhr

 

 – 2004

Die Terrasse im Gartenbereich wird erneuert.

 

 – 2005

Der Kindergarten schließt planmäßig seine 4. Gruppe.

 

 – Juli 2006

Komplette Umgestaltung und Überarbeitung des Außenspielbereiches.

 

 – 2008

Überleitung von der Kirchengemeinde Lünen in die gemeinsame Trägerschaft Vereinigten Kirchenkreisen Dortmund und Lünen.

 

 – 2009

Die Gartenumgestaltung ist beendet. Ein neuer Zaun ist aufgerichtet.
Der Kindergarten hat neue Nachbarn. Im Blickfeld stehen jetzt zwei große Wohnmietshäuser.
Insgesamt besuchen 62 Kinder derzeit die Einrichtung.

 

 – 2010

Der Kindergarten bietet die Ganztagsbetreuung 7.00h-16.00h an.

 

 – 2011

Das Gebäude erhält neue Fenster und eine neue Heizungsanlage. Jede Gruppe erhält ein eigenes, mit Naturstein eingefasstes, Gemüsebeet vor dem Gruppenraum.

 

 – 2012

Eine U3 Gruppe wird eingerichtet. Das Kindergartengebüude erweitert sich um die ehemalige Küsterwohnung. Ein Bewegungsraum wird eingerichtet. 63 Kinder besuchen in drei Gruppen den Kindergarten.
Die Gebäudefläche erweitert sich auf 363m² Das Außengelände umfasst 980m².
In unserem regelmäßig stattfindenden Kinderbibelmorgen sollen die Kinder Religion und Glaube lebendig erfahren.

2014    Im Februar 2014 erhält der Kindergarten im Rahmen einer Weiterbildung das Zertifikat für U3-Betreuung (Qualtität von Anfang an). Frau Wilhelmus, Frau Seidel, Frau Lenk, Frau Bernhardt, Frau Mors, Frau Pella und Herr Hoppe haben diese Weiterbildung besucht. Ab dem 01.08.2014 besuchen 60 Kinder den Kindergarten. Sechs Kinder davon sind unter drei Jahre.

 

2015    Pfarrer Klink geht in den Ruhestand. Pastor Lohmann übernimmt für eine Übergangszeit von eineinhalb Jahren die Pfarrstelle. Zu Beginn des Jahres 2017 tritt Pfarrer Richard Zastrow diese Pfarrstelle an.

 

Der Kindergarten startet ein Spendenprojekt mit dem Namen „Der Arche Noah Effekt“. Neue Hühner werden ab Mai im Kindergarten aufgenommen. Eine Zusammenarbeit mit der Arche Warder in Schleswig-Holstein entsteht.

Wir sind offizielle Satellitenstation für die Arche Warder in Schleswig-Holstein.

Die Arche Warder kämpft  für die Erhaltung  gefährdeter Nutztierrassen.

www.arche-warder.de

Wir bewahren und beschützen für die Arche Hühner, deren Rassen vom aussterben bedroht sind.

Mit Satellitenstationen kann man die Individuenzahl erheblich erhöhen und die genetische Vielfalt erweitern. Außerdem dient die regional getrennte Haltung als Vorsichtsmaßnahme für den Fall eines Seuchenzuges.“ Prof. Dr. Dr. Kai Frölich

Gleichzeitig wird im Kindergarten ein großer Bewegungsraum eingerichtet.

 

Unsere Tageseinrichtung ist für die QM-Zertifizierung „Diakonie Siegel Kita – Evangelisches Gütesiegel BETA“ im Juni angemeldet und hat das Siegel erhalten.

August 2016

Wir eröffnen einen zweiten Standort mit weiteren 40 Betreuungsplätzen. Zwei weitere U3-Gruppen gehören zum Kindergarten an der Dorfstrasse dazu und befinden sich in der Willi Melchers Strasse 19 in Lünen Wethmar ehem. Hof Möllmann. Für zunächst zwei Jahre ist dieses Angebot mit dem Jugendamt abgesprochen. Eine erhöhte Kinderzahl in Lünen-Nord führte dazu.

Januar 2018

Die Planung einer sechsten Gruppe (Ü3) , die in der Willi Melchers Straße beherbergt werden soll hat begonnen.